14720422_1310078462345358_3769702424872495891_n-1Wenn ein Hund, zum Beispiel ein faszinierender Continental Bulldog, zu Ihrer Familie gehört, dann wünschen Sie sich natürlich auch einen gesunden vierbeinigen Liebling. Doch es gibt viele Parasiten, die dem Tier zu schaffen machen könnten, wenn es davon befallen wird. Doch das muss nicht sein, denn gegen jeden Befall durch Parasiten gibt es präventive Mittel, damit ein solcher Befall gar nicht erst zustande kommen kann. Ist es doch einmal passiert, etwa weil Ihr Continental Bulldog mit einem infizierten Hund in Kontakt gekommen ist, dann gibt es auch hierfür Mittel und Wege, um diese Parasiten wieder vollständig zu bekämpfen.

Die bekanntesten Parasiten – Flöhe

Schnell kann ein Floh aus dem Garten oder von einem Spielkameraden auf den eigenen Hund überspringen. Gerade die sogenannten Katzenflöhe suchen sich nicht nur Katzen, sondern auch Hunde als Wirt aus. Selten werden Menschen von diesen Flöhen befallen und sollte dies doch einmal der Fall sein, dann werden diese Sie schnell wieder verlassen, wenn Sie wieder mit Ihrem Continental Bulldog in Berührung kommen. Wurde ein Floh entdeckt, sollte sich dieser nicht verbreiten können und Sie sollten schnell eingreifen. Denn die Flohstiche verursachen einen unangenehmen Juckreiz bis hin zu einer allergischen Reaktion, die Hautschäden nach sich ziehen kann. Die von einem Floh etwa 50 abgelegten Eier fallen vom Wirt ab und liegen sodann meist auf dem Lieblingsplatz Ihres Tieres. Die geschlüpften Larven verziehen sich in die dunklen Schichten zum Beispiel beim Teppich oder in Holzritzen eines Parketts. Von hier springen sie auf einen vorbeilaufenden Wirt über, wobei die Jungflöhe hierbei gleichzeitig auch schlüpfen. So kann ein einzelner Floh bereits das gesamte Umfeld Ihres vierbeinigen Lieblings infizieren. Um dem vorzubeugen, können Sie Ihren Hund schützen, indem Sie ihm regelmäßig Spray auf das gesamte Fell geben oder aber ein Spot-On in den Nacken und auf den Rücken träufeln. Halten Sie sich hierbei genau an die Herstellerangaben, damit Flöhe keine Chance haben.

Ein Grund zur Besorgnis – Zecken

Zecken sind nicht nur für den Menschen gefährlich und Sie sollten sich selbst mit langer Kleidung schützen, wenn Sie mit Ihrem Continental Bulldog durch den Wald streifen. Auch die Hunde können beim Umherstreifen durch hohes Gras und vorbei an niedrigen Sträuchern von mehreren Zecken gleichzeitig befallen werden. Denn diese sitzen vermehrt auf Grashalmen oder niedrig hängenden Blättern und warten geduldig darauf, dass sie abgestreift werden. Ist dies passiert, suchen sie sich eine geeignete Körperstelle des Hundes, an der sie sich festsaugen können. Die bevorzugten Stellen sind hierbei vor allem die Ohren, das Gesicht, der Nacken, Brust und Flanke des Hundes. Daher ist es unumgänglich, den Hund nach einem Spaziergang durch die freie Natur sofort auf Zecken abzusuchen, bevor sie sich festgesaugt haben. Ist dies bereits passiert, dann bleiben sie zwischen drei und sieben Tagen am Wirt bevor sie abfallen. Mit einer Zeckenzange oder -karte sollten Sie daher auch die bereits festgesaugten Zecken entfernen, sobald Sie bei Ihrem Continental Bulldog eine entdecken. Je größer diese Parasiten werden, desto leichter können Sie diese im oft dichten Fell erkennen. Zecken sind gerade deshalb so gefährlich, weil sie Krankheiten übertragen. Hierzu gehört zum Beispiel die Borreliose, die den Gelenken Ihres Hundes schwer zusetzen kann. Ein sicherer Schutz ist vor allem ein Mittel, das die Zecken abhält, sich an Ihrem Continental Bulldog festzusaugen. Diese Mittel sind beim Tierarzt erhältlich und Sie sollten diese Ihrem Hund das ganze Jahr über zur Vorbeugung verabreichen.

Entzündungen der Haut oder am Ohr – Milben

Auch ein Befall von Milben sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Hier wird unter verschiedenen Milbenarten unterschieden. So kann Ihr Continental Bulldog im Spätsommer zum Beispiel bei einem Spaziergang von den sogenannten Herbstgrasmilben befallen werden, die allerdings auch vor anderen Tieren und auch den Menschen keinen Halt machen. Diese Milben setzen sich in der Haut fest und saugen dort etwa eine Woche lang Blut. Larven dieser Herbstgrasmilben finden Sie als orange Punkte zwischen den Zehen oder an den Ohren Ihres vierbeinigen Lieblings. An diesen Befallstellen verursachen die Larven Entzündungen und Irritationen der Haut.

Einen roten, schuppigen und juckenden Hautauschlag am Rücken hingegen verursachen die sogenannten Wandernden Schuppen. Diese Milben werden durch Kontakt übertragen und es müssen daher alle Tiere behandelt werden, die in die Nähe eines befallenen Hundes oder auch einer befallenen Katze kommen könnten. Ebenfalls sollte die Umgebung bei der Bekämpfung miteingeschlossen werden.

Ebenfalls von Ohrmilben, auch als Räude bekannt, kann Ihr Hund befallen werden, da diese Milbenart hoch ansteckend ist. Kommt Ihr vierbeiniger Freund daher mit einem Artgenossen in Kontakt, der unter den Ohrmilben leidet, ist die Ansteckungsgefahr sehr groß. Die Milben verursachen eine Entzündung und einen starken Juckreiz. Wurde Ihr Hund von einer der genannten Milbenarten befallen, dann hilft hier nur noch der schnelle Gang zum Tierarzt. Denn ein Milbenfall muss unbedingt tierärztlich behandelt werden.

Starker Juckreiz – es können Läuse sein

Nicht nur Menschen, auch Tiere können von Läusen befallen werden. Diese sind sehr unangenehm für den Hund, da sie einen sehr starken Juckreiz verursachen. Oft reagieren die Hunde daher auch irritiert auf einen Läusebefall und wehren sich hier mit heftigem Kratzen, was offene Wunden zur Folge haben könnte. Da Läuse sehr klein sind und diese mit dem bloßen Auge oft nicht gesehen werden, sollten Sie hellhörig werden, wenn Ihr Continental Bulldog sich immer an derselben Stelle kratzt und gar nicht mehr aufhören will. Die Eier, die sogenannten Nissen, werden von den Läusen fest im Fell an den einzelnen Haaren verankert und können durch Kämmen des Hundefells erkannt werden. Sollten Sie einen Läusebefall bei Ihrem Continental Bulldog feststellen, dann sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen und Ihren vierbeinigen Freund behandeln lassen. Auch alle anderen Hunde, die mit ihm in Kontakt gekommen sind, sollten bei einem Tierarzt vorstellig werden, da sie sich vom Läusebefall angesteckt haben könnten.

Würmer und andere Parasiten im Darm

Auf vielfältige Arten können sich Haustiere und hier vor allem auch Hunde und Katzen mit Parasiten im Darm infizieren. Denn gerade auch Sie als Hundebesitzer sollten sich darüber im Klaren sein, dass Ihr vierbeiniger Liebling immer ein Parasitenträger sein kann. Würmer stellen jedoch nicht nur für Ihren Continental Bulldog ein Gesundheitsrisiko dar, auch Sie, die mit Ihrem Hund häufig in Kontakt kommen, können sich mit einer Krankheit anstecken, die von den Darmparasiten verursacht wurde. Daher ist es wichtig, es gar nicht erst zu einem Parasitenbefall kommen zu lassen und eine regelmäßige Wurmkur bei Ihrem Hund durchzuführen. Gerade auch dann, wenn Ihr kleiner Welpe gerade erst bei Ihnen eingezogen ist, sollten Sie auf eine Wurmkur nicht verzichten. Denn oft ist es so, dass sich Krankheitssymptome erst dann erkennen lassen, wenn der Parasitenbefall schon weit fortgeschritten ist. Auch ein Hund, der völlig gesund wirkt, kann die Parasiten in sich tragen und somit auch übertragen. Hat sich Ihr Hund mit Darmwürmern infiziert, dann führt dies meist zu Erbrechen und Durchfall der manchmal auch blutig sein kann, aber genauso kann der vierbeinige Liebling unter Verstopfung leiden. Wird der Wurmbefall nicht behandelt, können auch Blutarmut, Gewichtsverlust und im schlimmsten Fall der Tod eintreten. Hier ein kleiner Überblick über die verschiedenen Darmparasiten:

Spulwürmer

Bereits Welpen können sich mit den Spulwürmern bereits im Mutterleib angesteckt haben oder sich während der Säugezeit infizieren. Gerade an dieser Stelle sein auf Auswahl eines guten seriösen Züchters zu achten. Erkennbar wird der Spulwurmbefall bei den Welpen durch Erbrechen, einen sehr aufgeblähten Bauch trotz anhaltender Appetitlosigkeit sowie Koliken, unter denen die Kleinen leiden müssen. Gerade wenn auch Kinder im Haushalt leben, muss hier besonders aufgepasst werden, wenn Ihr Hund infiziert ist, denn diese können sich beim Spielen mit Erde oder Sand mit den Spulwürmern infizieren, da sie sich häufiger die schmutzigen Finger in den Mund stecken. Bei der Wanderung durch den Körper können die Spulwurmlarven die inneren Organe schädigen und in sehr schweren Fällen kann es sogar zu einer Erblindung kommen.

Hakenwürmer

Die Hakenwürmer zeigen ähnliche Symptome bei den befallenen Hunden, wie bei den Spulwürmern, doch werden diese nicht über den Mund aufgenommen, sondern saugen sich am Wirtstier fest, Larven dringen durch die Haut in den Körper. Beim Menschen können die Parasiten übertragen werden, wenn Sie zum Beispiel Barfuß laufen. Sie bekommen Bauchschmerzen und Durchfall, im schlimmen Fall kann eine Anämie entstehen.

Peitschenwürmer

Auch bei einer Infektion mit Peitschenwürmern kann es bei einem befallenen Continental Bulldog zu Flüssigkeits- und Gewichtsverlust sowie einer Anämie kommen. Die Eier der Parasiten überleben über Jahre hinweg im Boden, da ihnen auch Kälte nichts ausmacht. Menschen stecken sich selten mit den Peitschenwürmern an, aber auch hier erkennt man das Symptom Durchfall, beim Hund wie beim Menschen.

Giardien

Der weltweit am weit verbreitetste Parasit im Darm ist die Giardie. Auch Hunde, die regelmäßig untersucht und entwurmt werden und in einem sauberen Haushalt leben, können sich mit Giardien anstecken. Etwa 75 % aller Welpen und jungen Hunde sind in Regel mit Giardien infiziert. Die Symptome sind vor allem schleimiger, heller und häufig auch blutiger Durchfall, der zudem sehr unangenehm riecht. Die erwachsenen Hunde zeigen jedoch häufig keine Symptome, können aber Menschen oder Artgenossen anstecken. Vor allem auch Kinder sind hier gefährdet, wenn sie einen engen Kontakt mit dem infizierten vierbeinigen Liebling pflegen. Beim Menschen kann sich eine Infizierung durch Mangelernährung, ständigem Durchfall und bei Kindern auch durch eine Wachstumsverzögerung zeigen.

Bandwürmer

Bandwürmer nisten sich im Dünndarm Ihres Hundes ein, Symptome sind meist nicht zu erkennen und daher ist es auch nicht einfach, einen Bandwurm beim Hund festzustellen. Doch die Larven, mit denen sich ein Mensch infizieren kann, können hier zu ernsthaften Erkrankungen führen.

Und noch ein Parasit – Herzwurm

Doch leider befallen Würmer nicht nur den Darm. In manchen Ländern, vor allem sollten hier die Mittelmeerländer genannt werden, werden bestimmte Parasiten durch Mückenstiche bei dem Hund übertragen, die sich im Herzen einnisten, was tödlich für den Hund enden kann, wenn er nicht behandelt wird. Daher sollten Sie vor einer Reise gemeinsam mit Ihrem vierbeinigen Liebling den Tierarzt aufsuchen und um eine Prophylaxe bitten und durchführen lassen. Sie selbst sind relativ sicher, die Herzwürmer werden nur sehr selten auf Menschen übertragen.

Fazit

Um Parasiten beim Hund vorzubeugen, ist es wichtig, dass Sie Ihrem Continental Bulldog eine gute Prophylaxe zukommen lassen. Oft wirken die Mittel gegen Flöhe auch gleichzeitig gegen andere Parasiten wie Zecken oder Läuse. Ebenso ist eine regelmäßige Wurmkur unumgänglich. Sprechen Sie daher mit Ihrem Tierarzt über die verschiedenen Maßnahmen zur Vorbeugung, damit es Ihrem Continental Bulldog durchweg gut geht.

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