Continental BulldogEs gibt Hunde, die von Beginn an kein Problem mit dem Alleinsein haben. Besitzer von solchen Vierbeinern können sich glücklich schätzen, denn es ist ein Segen, den Hund unbesorgt alleine lassen zu können. Doch auch Besitzer von Hunden, die nicht in der Lage sind, alleine zu bleiben, können es ihren Vierbeiner in der Regel beibringen. Das kann durchaus Zeit in Anspruch nehmen und Nerven kosten, beides zahlt sich jedoch aus, wenn der Hund beim nächsten Mal nicht leidet und/oder die Einrichtung auseinander nimmt.

Ob Welpe oder erwachsener Hund: Das Training ist immer ähnlich

 Im Grunde genommen stützt sich das Training für das problemlose Alleinbleiben auf zwei Säulen: Zum einen lernt der Vierbeiner, dass seine Besitzer immer wieder kommen. Zum anderen lernt er, dass er schon zu Hause nicht immer dabei sein kann. Sobald der Welpe oder auch der bereits erwachsene Hund das gelernt hat, kann die Zeit, in der er alleine ist, immer weiter ausgebaut werden.

Ich komme immer wieder!

 Zuerst bringst du deinem Hund also bei, dass du immer wieder zu ihm zurückkommst. Das beginnt bereits in der Wohnung: Während der Hund lernt, dass er dir nicht überall hin folgen muss, kehrst du immer wieder zurück. Du weist deinem Hund also entweder einen Platz zu, auf dem er bleiben soll. Oder du läufst so lange durch die Wohnung, bis dein Vierbeiner sich irgendwo hinlegt. Gerade Zweiteres kann eine ganze Weile dauern, sodass du hier Zeit einplanen solltest. Nun gehst du deinem ganz normalen Alltag nach und kommst immer wieder „zufällig“ bei deinem Hund vorbei. Sobald das wunderbar funktioniert, ziehst du einmal deine Schuhe an und sofort wieder aus. Beim nächsten Mal nimmst du deinen Schlüssel – benutzt ihn aber nicht. Dann ziehst du einmal deine Jacke an und hängst sie direkt wieder an den Kleiderhaken. Das machst du solange, bis deinen Hund das alles nicht mehr stört.

Fleißarbeit: Tür auf und Tür zu

 Der nächste Schritt ist nun, dich vollständig anzuziehen, wie du es tun würdest, wenn du beispielsweise einkaufen gehst. Du ziehst also deine Jacke und Schuhe an, nimmst deinen Schlüssel und setzt vielleicht einen Hut auf. Wahrscheinlich stört deinen Hund das bereits nicht mehr, wenn du den vorherigen Schritt lange genug geübt hast. Ist das doch der Fall, baust du noch einen Zwischenschritt ein und trainiert wiederum so lange, bis dein Hund auf dein Fertigmachen nicht mehr reagiert. Ist das der Fall, gehst du einmal kurz zur Tür hinaus, schließt sie kurz und kommst direkt wieder hinein. Das ganze machst du so häufig wie möglich, gerne mindestens zehn Mal am Tag. Du wirst merken, irgendwann interessiert sich dein Hund für dein Handeln nicht mehr. Dann ist es an der Zeit, die Dauer des Alleinseins auszubauen.

Schritt für Schritt länger wegbleiben

 Nun darfst du den Zeitraum, in dem du nicht zu Hause bist, langsam ausbauen. Geh erst einmal bis zur nächsten Ecke und komm wieder zurück. Beim nächsten Mal läufst du einmal um den Block und dann wiederum machst du eine kleine Fahrradtour. Du darfst die Dauer dabei gerne zwischendurch wieder verkürzen. Wenn also beispielsweise beim letzten Mal 30 Minuten hervorragend funktioniert haben, lässt du deinen Hund beim nächsten Mal wieder nur 10 Minuten alleine oder gehst gar wiederum nur einmal kurz vor die Tür.

Alles ruhig? Filmen erlaubt

Um dich nun vollständig zu vergewissern, dass das Alleinbleiben gut funktioniert, stellst du eine Kamera auf. Entweder nutzt du eine, die das Tun deines Hundes aufzeichnet. Du kannst aber auch eine benutzen, bei der du in Echtzeit sehen kannst, was gerade passiert. Hier gibt es verschiedene Modelle: Solche, die über eine IP-Adresse funktionieren, und solche, bei der du deine Webcam benutzt und beispielsweise Teamviewer verwendest, um den Bildschirm zu sehen. Es hängt ab von deinen technischen Möglichkeiten und deinem Willen, deinen Vierbeiner auch später immer wieder beobachten zu können.

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