Doreen mit Continental BulldogsWenn Du unseren Blog liest, bis Du mit hoher Wahrscheinlichkeit Fan des Continental Bulldogs. Und wenn man Fan dieser Rasse bist, ist es auch naheliegend, dass Du Hunde im allgemeinen gern magst. Naja – und was gibt es schöneres, wenn man mit dem, was man gern hat oder gern tut, auch seinen Lebensunterhalt bestreitet?

Berufe rund um den Hund gibt es viele. Dabei ist vor allem der Spaß am Umgang mit Tieren und in diesem Fall besonders mit Hunden wichtig. Aber auch viele andere Faktoren spielen bei einem Berufswunsch, der sich auf den besten Freund des Menschen konzentriert, eine tragende Rolle. Beispielsweise die Frage danach, was genau man eigentlich mit dem Hund machen will. Denn am Ende darf Dir klar sein, dass ein Hund eben auch nicht nur einfach nur ein netter Freund ist, sondern auch herausfordernd sein kann. Um Dir eine kleine Anregung zu geben, möchten wir Dir einige Berufe rund um den Hund kurz vorstellen:

Der Klassiker: Hundetrainer/in

Hundetrainer haben hierzulande – besonders durch die entsprechenden Fernsehformate, die seit einigen Jahren den Alltag eines sogenannten Hundeflüsterers zeigen – enormen Zulauf bekommen, sowohl was die Kundschaft als auch die beruflich Interessierten anbelangt. In der Regel arbeiten diese Hundetrainer selbstständig und sind mit Hunden im Allgemeinen und ihren speziellen Verhaltensweisen im Besonderen mehr als vertraut und haben einen natürlich aber dennoch durchsetzungsfähigen (positiven motivierenden) Ansatz im Umgang mit den Tieren. Im Wesentlichen geht es beim Training mit Hunden darum, den Hund für den Alltag „fit“ zu machen, so dass sich das Mensch-Hund-Team entspannt in der Öffentlichkeit und auch im vertrauten heimischen Umfeld entspannt verhält und die gewünschten Verhaltensweisen trainiert und dann auch konditioniert werden.

Tiefgehend in die Seele des Hundes: Hundepsychologe/-psychologin

Der Hundepsychologen ist ein wenig different zum Hundetrainer zu sehen, obgleich es einige Schnittmengen bzw. Gemeinsamkeiten gibt und die Grenzen fliessend sind. Er trainiert weniger die Fragestellungen des Alltages von kleinauf, vielmehr kommt dieser ins Spiel, wenn der Hund sich nicht so verhält, wie man das als Halter erwartet. Natürlich verfolgt dies auch ein Hundetrainer, der Unterschied liegt unserer Meinung darin, dass der Hundetrainer in der Regel das Augenmerk auf die Konditionierung legt, also das, was er verhaltenstypisch in der Momentaufnahme sieht. Hundepsychologen betrachten untypische Verhaltensweise aus der Beurteilung der möglichen Ursache des Fehlverhaltens, was in aller Regel in einem zu hohem Stress-Niveau zu finden ist. Die Aufgabe zuvorderst, die Stressquelle zu finden und den Halter dahin zu bringen, diese Stressquelle (die der Halter oftmals selbst ist) auf eine niedrigeres Stressniveau zu führen. Auch das kann durch Training, (Neu-)Konditionierung aber auch durch Ernährungsumstellung und Medikamentengabe (durch Tierarzt) erreicht werden.

Hundebetreuung: Dogsitter/in oder Hundepensionsbetreiber/in

Wer Hunde liebt, der kann bereits neben der Schule und in den Ferien als Dogsitter arbeiten und die Hunde aus der Nachbarschaft Gassi führen. Ein bisschen Erfahrung im Umgang mit Hunden sollte man selbstverständlich mitbringen. Selbstverständlich gibt es auch da sehr professionelle Dienstanbieter, die ein hohes Maß an Fachwissen und Einfühlungsvermögen mitbringen dürfen, denn eine Gruppe von Hunden darf nach Kriterien zusammengestellt werden, die ein harmonisches Miteinander unter den Hunden gewährleistet. Ein hohes Maß an Vertrauen zwischen Dogsitter und Kunden ist selbstverständlich Vorraussetzung.

Das Betreiben einer Hunde-Pension fällt ebenso auch in die Kategorie der „Tierbetreuung“ und bietet einen Service an, der vor allem Hundebesitzern hilft, die ihre Lieblinge mehrere Tage wegen einer Reise abgeben müssen. Auch in diesem Business kommt es vor allem auf das Vertrauen an, das die Hundebesitzer in die Hunde-Pension haben.

Pflege und Hygiene: Hundefrisör/Frisörin

Hier handelt es sich in erster Linie nicht darum, den Hund zu erziehen, sondern vielmehr ihn gut aussehen zu lassen oder wie es bei einigen Arten tatsächlich von Nöten ist, die Haare so zu stutzen, dass der Hund sich wohl fühlt und beispielsweise überhaupt etwas von seiner Umwelt sieht. Allerdings liegt der Schwerpunkt hier in der Regel auf einem ästhetischen Aspekt.

Die Hunde-Hebamme: Hundezüchter

Wenn Du Dich für die Hundezucht entscheidest, bist Du der erste, der einen Neugeborenen Hund (in deinem Kennel) zu Gesicht bekommt. Ähnlich wie eine Hebamme begleitest Du eine Hündin durch die Geburt und unterstütz die Hündin bei er Aufzucht, Prägung und Sozialisierung in den ersten 8 – 12 Wochen, bis die Welpen dann bei Ihrem Menschen-Partner einziehen. Es ist eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe, die sehr viel Freude für den Züchter bringt, denn nirgendwo werden mehr Glückshormone über so langem Zeitraum und in der Menge ausgeschüttet, wie beim Umgang mit Lebewesen, die gerade erst das Licht der Welt erblickt haben. Gleichwohl dürfen wir Dir mit auf den Weg geben, dass gerade in der Wahl der Deckpartner und bei der Aufzucht ein hohes Maß Wissen notwendig ist, damit man dem neuen Leben einen guten Start in diese Welt ermöglicht.

Studium darf es vielleicht auch sein: Tierarzt/Tierärztin

Bei diesem Berufen darf man sich um erkrankte Tiere kümmern. Genau wie beim Menschen, unterstützt man die Heilung des Individuums. Großer Unterschied: das Tier kann sich nicht artikulieren, jedenfalls nicht so, wie man es von einem Menschen erwarten kann. Darüber hinaus darfst Du in Betracht ziehen, dass Du selten ausschließlich mit Hunden zu tun hast, es sei denn, du spezialisierst Dich auf die beliebten Vierbeiner und kümmert sich beispielsweise im Rahmen einer Hundestation, welche entlaufene Hunde aufnimmt, um das Wohl der Tiere.

Tierschutzgesetz fordert Nachweise

Für viele Gewerbetreibende in der Hundebranche gilt das Tierschutzgesetzt, zuvorderst dann, wenn derjenige direkt mit Hund und Halter arbeitet. Im Besonderen greift hier der §11 des Tierschutzgesetzes. Für gewerbliche Züchter bedeutet das beispielsweise, dass er einen Nachweise beim zuständigen Veterinäramt erbringen muss, dass er über eine entsprechende Sachkunde verfügt. Gleiches gilt z.B. auch für Hundetrainer. In einigen Landkreisen werden sogar Prüfung durch – bzw. Fachgespräch geführt, in denen der Gewebetreibende sein Wissen unter Beweis stellen muss.

Fazit

Wer Hunde liebt und mit einem Beruf rund um den Hund sein Geld verdienen will, der findet eine große Auswahl an Berufen, die einen tagtäglichen Umgang mit den Vierbeinern bringen. Und Welcher der Berufe der Berufe letztendlich etwas für dich ist, kannst Du z.B. bei einem Praktikum herausfinden.

 

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