Nach ca. etwa einjähriger Pause ist es mal wieder soweit und unser kleine Continental Bulldog Hobbyzucht „Kröbers Running Bulldogs“ bekommt Nachwuchs. Um den 11.7. herum wird es soweit sein, der unser Tierarzt bescheinigte uns einen großen Wurf mit mindestens acht Welpen. Einerseits freuen wir uns darauf, andererseits sind wir uns bewusst, dass dies eine hohe Verantwortung für uns bedeutet, den kleinen Hunden einen guten Start ins Leben zu gestalten. Grund genug, um dazu ein paar Gedanke zu verlieren, wie wir das „handhaben“ und was wir in den Fokus stellen.

Die Entwicklung eine Continental Bulldogs beginnt schon des vor der Geburt im Mutterleib. Wenn Sie die Mama gut und sicher fühlt, hat das unmittelbar auch eine positive Auswirkung auf Ihre Welpen. Hier werden bereits die Grundlagen für das Stress- bzw. Antistresssystem gelegt, was sich in einer gut ausgewogenen Balance widerspiegeln darf.

In den ersten Wochen der Trächtigkeit, aber auch später in der fortgeschrittenen Phase achten wir darauf, dass die Hündin einen ganz normalen Alltag hat. Immer gemessen an dem, wozu sie körperlich bequem in der Lage ist. Es darf gerne alles so bleiben, wie sie es gewöhnt ist, nur in angepasster Form, je nach körperlichen Fähigkeiten der Hündin.

Wichtig ist eine enge Anbindung an uns, damit sich die Hündin sozial geborgen fühlt. Continental Bulldogs sind sehr soziale Wesen und wir Menschen ersetzen die fehlende Komponente der Natur. Kuscheleinheiten sind dabei sehr wertvoll. Aber sie darf weiterhin aktiv an dem Leben teilnehmen.

Wenn die Contintental-Bulldog-Welpen zur Welt gekommen sind

In der Neugeborenen-Phase können Hunde Berührungen und Temperaturunterschiede gut wahrnehmen. Insbesondere in den ersten ein, zwei Wochen können sie ihre eigene Temperatur noch nicht gut regulieren. Sie orientieren sich daher immer dahin, wo es warm ist, also wo sie die Mutterhündin wahrnehmen können. Haben die Welpen die Mutterhündin mal verloren, kriechen sie im Kreis mit pendelnden Kopfbewegungen, immer auf der Suche nach dem Wärmereiz der Mutter oder ihrer Geschwister.

Wenn die Welpen frieren, kriechen Sie alle auf einen Haufen, um sich gegenseitig zu wärmen. In dem Fall kann man auch eine externe Wärmequelle in Form einer Rotlichtlampe dosiert anbieten. In einer idealen Umgebung braucht man keine zusätzliche Wärmelampe.

Generell brauchen Welpen sehr viel Körperkontakt zur Mama. Wenn sie sich in der Neugeborenen-Phase weich, warm und umsorgt fühlen, entwickeln sie genug Rezeptoren für ihr Antistresssystem. Sie entwickeln genug Oxytocin-Rezeptoren. Das Erleben von Sicherheit und Geborgenheit ist essentiell wichtig für die kleinen Continental Bulldogs.

Wenn sie dann doch mal vom Gesäuge wegrollen oder sich selbst entfernt haben und sich wieder zurückorientieren müssen, erleben sie winzig kleine Stressphasen, die das Stresssystem stimulieren und zu dessen Training auch sehr wichtig sind.

Bereits nach zwei Wochen kann man beobachten, dass sich die Augen der kleinen Continental-Bulldog-Welpen öffnen. Diese sind dann aber noch nicht sofort funktionsfähig, denn erst durch Lichtreize, die von außen auf die Augen treffen, entwickeln sich diese und es entstehen Nervenverbindungen im Gehirn.

In der Übergangsphase beginnen die Welpen allmählich, ihre Umgebung zu erkunden und sich allmählich zu optischen Reizen hin zu orientieren. In dieser Phase fangen sie außerdem mit sogenannten Schnauzenaktivitäten ihren Geschwistern gegenüber an. Das sind erste Ansätze von Spiel-Beiß-Bewegungen. Nach und nach kann man ihnen bewegliche Gegenstände oder Spielzeug anbieten, um dieses Verhalten weiter zu fördern.

Wenn die Kleinen beginnen richtig zu Krabbeln und sich nach und nach immer besser fortbewegen, kann man auch verschiedene Untergründe anzubieten. Wenn die Welpen vorher z. B. viel auf Handtüchern gewesen sind, können sie jetzt auch mal einen glatten Untergrund erforschen.

Gern kannst Du dazu auch Steffens Podcast-Episode hören, dazu klick einfach HIER (du verlässt dadurch die Running-Bulldogs-Homepage).

Wie es mit den Welpen und deren Entwicklung weiter geht, erfährst Du unserem nächsten Blogartikel…

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