Verhaltenstherapie

für Hunde und

Coaching für Hundehalter

 

Kennst Du das: Du hast ein Hündchen und das Leben mit diesem Hund läuft gerade aus den Fugen.

Vielleicht ist er aggressiv oder ängstlich gegenüber anderen Hunden oder auch Menschen, möglicherweise zieht er wie verrückt an der Leine oder uriniert in die Wohnung, vielleicht spielt er sich auch als „Bewacher“ auf oder es ist vielleicht doch nur das Anspringen oder Aufreiten ein Problem. Es gibt eine Vielzahl von Verhaltensauffälligkeiten, die das Leben mit einem Hund zu einer Odyssee machen können…

Zur Person

Mein Name ist Steffen Kröber und ich bin Hundepsychologe, ausgebildet von Thomas Riepe. Darüber hinaus verfüge ich über eine umfassende Coaching-Ausbildung, die in der Arbeit mit Hund und vor allem seinem Halter eine gewichtige Komponente bei der Lösung  solcher Probleme ist.

Hundepsychologe und Coach wird man nicht irgendwie. Aus meiner Wahrnehmung heraus wird man es dann, wenn man sich entweder von klein auf für das Thema „Hund“ und Verhalten interessiert oder man hatte selbst einen ziemlichen Leidensdruck in Bezug auf das Problemverhalten seines Hundes und somit sich selbst. In meinem Fall ist es etwas von beidem gewesen. Zum einen gab es in meiner Ursprungsfamilie Hunde, die ich als Jugendlicher um mich herum hatte, andererseits kamen nach langer Pause wieder Hunde in mein Leben und zeigten mir, dass ich keine wirkliche Ahnung von diesen wunderbaren Geschöpfen hatte. Insbesondere mein Gefährte Archie bewies mir dies immer wieder, sozusagen war und ist er mein Spiegel.

Zwischenzeitlich lebe ich mit meiner Familie, vier Hunden und gelegentlich ein paar Welpen zusammen. Es ist ne tolle Gruppe von Individuen, mal tun wir Dinge gemeinsam, mal sucht sich jeder seinen Rückzugsort und bleibt für sich – Mensch wie Tier. Kommandos gibt es natürlich auch, allerdings finden diese sehr spärlich Anwendung. Es ist vielmehr ein miteinander leben, als ein militärisches Über-/Unterordnungsverhältnis. Das tut allen sehr, sehr gut und ist genau die Lebensweise, die ich Haltern vermitteln möchte.

Der Hund gibt Feedback

Das ist der eigentliche Punkt, den ich erkennen durfte: Hunde sind sehr anpassungsfähige Tiere, die ins Ungleichgewicht fallen und Verhaltensauffälligkeiten zeigen, wenn der Halter diese tollen Geschöpfe nicht versteht und sie in das menschliche Unterordnungs- und Dominanzkonzept steckt. Damit kommen sie nur bedingt zu recht – erst recht dann nicht, wenn der Halter darüber hinaus die Grundbedürfnisse eines Hundes missachtet, weil er sie entweder gar nicht kennt oder vielleicht zu bequem ist, diese zu bedienen.

Letztendlich kann so etwas dazu führen, dass ein Halter an seinem Hund verzweifelt und dann gelegentlich zu (aversiven) Mitteln greift, die das ursprüngliche Problem entweder „verschlimmbessern“ oder oberflächlich beseitigen, dafür aber die Beziehung zu Ihrem Hund zerstören und neue, noch größere Probleme verursachen. Und häufig steht am Ende der Bruch mit dem Hund, der sich dann irgendwann im Tierheim wiederfindet. Ich kann es sogar verstehen, dass man in einer solchen Situation glaubt, alles probiert zu haben und keine Besserung in Sicht ist – im Gegenteil – der Leidensdruck immer mehr ansteigt. Gelegentlich merkt man als Halter auch nicht, dass es nicht mehr um Erziehung mit Kommandogehorsam geht, sondern um die Beziehung, die stark beeinträchtigt ist und mit weiteren Erziehungsmaßnahmen immer weiter belastet wird.

Eckpfeiler (m)einer Hundeverhaltenstherapie

Grundsätzliches

Es gibt nicht DAS eine Erfolgsrezept, so wie es vielleicht der eine oder andere Hundetrainer verspricht. Eine Therapie bzw. Coaching wird immer individuell und ganzheitlich auf den Hund und Halter zugeschnitten, benötigt oft sehr viel Zeit, Geduld und die starke Compliance des Halters und basiert auf Vertrauen und positive Motivation.

Doch bevor es wirklich losgehen kann, darf sich der Halter wichtige Fragen stellen: Ist das Verhalten des Hundes wirklich eine abnorme Verhaltensauffälligkeit oder vielleicht doch eine ganz normale Erscheinung aus dem Caniden-Alltag und muss „nur“ gemanagt werden?  Welches Ziel soll KONKRET erreich werden, also welches Verhalten soll verändert bzw. abgestellt und – meines Erachtens ganz wichtig -welches Alternativverhalten soll das Hündchen an Stelle dessen zeigen und wie realistisch und artgerecht ist dieses Ziel?

Nach Klärung dieser Fragen widmet man sich dann den einzelnen Säulen der Therapie, die im Folgenden aufgeführt sind.

Gesundheit des Hundes

Man kennt es von sich selbst – wenn man krank, niedergeschlagen oder gereizt ist, ist man nicht oder kaum in der Lage, neues zu lernen und sein Verhalten zu ändern. Und häufig ist eine Erkrankung selbst auch die Ursache von abnormen Verhalten. Continental BulldogsDas ist bei Hunden nicht anders als bei uns Menschen. Deshalb ist eine der Herausforderungen, herauszufinden, ob der betroffene Hund vielleicht eine Erkrankung und/oder Schmerzen hat. Insofern ist als erste Maßnahme ein Gang zum Tierarzt obligatorisch.

Allgemeinuntersuchung, Blutwerte und ggf. auch Hormonstatus sind Grundlage einer Therapie. Mitunter kann es sogar sinnvoll sein, während einer Verhaltenstherapie Medikamente zu verabreichen, die z.B. den Serotoninspiegel des Hundes begünstigen. Ähnliches Vorgehen beobachtet man auch in der Humanmedizin, z.B. bei Depression oder Burnout, Angstsyndrom oder auch Borderline-Persönlichkeitsstörung. Die Organismen von Hund und Mensch und auch anderen Säugetieren zeigen sehr, sehr viele Parallelen – insbesondere auf neurologischer und hormoneller Ebene.

Haltungsbedingungen und Beziehung

Eine weitere Säule einer Therapie sind -wenn nötig – Veränderungen in der Haltung des Hundes. Faktoren wie z.B. Fütterung, Streifzüge/Gassigang, Art- und Rasse- spezifische Beschäftigung und das Vorhandensein von zu vielen Stressfaktoren, z.B. permanente Kommandos, permanenter Trubel durch Kinder in der Familie, generell wenig Ruhe oder auch stressige Familienkonstellationen/Beziehungen darf Beachtung finden. Man darf davon ausgehen, dass einige Gesundheitsbeeinträchtigungen und Verhaltensauffälligkeiten durch Fehlhaltung und das Missachten von hündischen Grundbedürfnissen erst entstehen.

Auch für diesen Bereich der Therapie und des Coachings darf man sich als Halter verschiedene sehr spannende Fragen stellen: Wie würde sich mein Hund verhalten, wenn es mich als Halter nicht gäbe und der Hund einen anderen Halter hätte? Oder wie würde er seinen Tagesablauf gestalten, wenn er das als freilebender Strassenhund selbst gestalten und für (neurologischen und hormonellen) Ausgleich sorgen könnte? Wie groß sind momentan die Abweichungen dazu?

Coaching für den Halter

Die Problemquelle ist in aller Regel nicht der Hund, er gibt nur Feedback auf seine Umwelt und Haltung. Insofern liegt ein hohes Augenmerk auf den Halter und dessen Verhalten. Zum einen dessen Rolle in der Gesamtsituation und in Beziehung zu seinem Hund (z.B. wird Hund eher als Partner oder eher als Untergebner betrachtet) und anderen Familienmitgliedern und Tieren aber auch im direkten Verhalten (Kommandos, Belohnung, Bestrafung etc.) zu seinem Hund. Unter anderem kann die Klärung folgender Fragen eine Rolle spielen:

Was hat mich dazu gebracht einen (diesen) Hund in mein Leben zu holen?

Wie gehe ich mit meinem Hund um und was bringt mich dazu, so zu agieren?

Welche Gefühlswelt bestimmt mein inneres Erleben? Und welche Auswirkung hat dies auf mein Verhalten und im Weiteren auf das Verhalten meines Hunde (und vielleicht auf die anderen Familienmitglieder)?

Wie kann ich mich verändern und so eine anderes/gewünschtes Verhalten meines Hundes erreichen?

Konkrete Coaching-Sitzungen können bei Bedarf dazu beitragen, dass der Halter sein inneres Erleben, z.B. bei Hundebegegnungen, positiv verändert, was sich auf das Verhalten des Hundes und den gesamten Ablauf solcher Szenarien begünstigend auswirkt. Unterschiedliche und dem Cochee angepasste Coaching-Techniken kommen bei Bedarf und auf Wunsch dabei zum Einsatz.

Gezielte Trainings

„Sitz“, „Platz“, „Fuß“ und „Komm“ – das sind die Signale, die jeder Hundetrainer zunächst mit dem Halter einübt. Die Schwierigkeit dabei ist, dass man damit zuerst den Schritt vollzieht, der eigentlich erst am Ende kommen sollte. Es macht wenig Sinn, eine Kommando-Struktur über eine Problem-behaftete Beziehung zu legen und damit zu versuchen, den Hund ins Gehorsam zu bringen. Er wird es zwar bis zu einem gewissen Grad tun, dies allerdings nur aus Angst oder Einschüchterung, was sich wiederum gesundheitlich auf das neuronale System auswirkt. Sobald er die Möglichkeit hat auszubrechen und sich dadurch besser zu fühlen, wird er es tun – Der Teufelskreis ist geschlossen.

Auch in diesem Punkt „ticken“ Menschen und Hunde gleich: Sie tun tendenziell das, wobei sie sich gut fühlen und vermeiden das, wobei sie sich schlecht fühlen. Und das hat auch seinen biologischen Hintergrund: Ein ausgeglichener (sich gut oder zu mindestens sich besser fühlender) Organismus…

Insofern ist ein spezielles (positiv besetztes) Verhaltenstraining erst dann sinnvoll, wenn die o.g. Schritte vorher erfolgt sind, also (Wieder-) Herstellung der Gesundheit, Schaffung optimaler Haltungsbedingungen und die Klärung der Beziehung des Halters zum und Umgang mit seinem Hund. Der Hund darf sich zunächst mal wohlfühlen und nicht „funktionieren“, letzteres wird er irgendwann fast von allein, weil er es will. Es ist ein Unterschied, ob dir dein Hund folgen MUSS oder ob er dir folgen WILL. Und wollen wird er nur, wenn er sich bei Dir und in seinem Umfeld wohl fühlt.

Und erst danach ist es sinnvoll, mit dem „Problemhund“, der eigentlich gar keiner ist, sondern der nur Feedback auf seine Umwelt im Rahmen seiner momentanen Möglichkeiten gibt, spezielle Trainings vorzunehmen.

Wo und wie läuft eine Therapie ab?

Ein etwaiges Problemverhalten bei Hunden zeigt sich oftmals am stärksten im eigentlichen Revier des Hundes. Das ist zunächst auch völlig normal, insbesondere dann, wenn es um aggressives Verhalten gegenüber anderen Hunden oder Menschen geht. Gelegentlich verhalten sich Caniden – also auch Hunde – außerhalb ihres Kernterritorium oder weitergefassten Reviers anders. Deshalb macht es Sinn, eine Therapie auch in dieser Umgebung zu beginnen, welches zunächst mit einem Besuch vor Ort und der Anamnese und Erhebung der Gesamtsituation startet. Das bedeutet, ich komme in das häusliche Umfeld des Hundes und des Halters, um die Situation vollständig zu erfassen – einerseits durch Beobachtung, andererseits durch ein Gespräch und Befragung. Einige Dinge können vorher auch per Telefon abgeklärt werden, eine seriöse Therapie ist allerdings nur möglich, wenn ein Besuch stattgefunden hat. In erster Linie agiere ich im Raum Marburg, Siegen und Gießen und in angrenzenden Landkreisen, gern kann auch ein Besuch bundesweit oder darüber hinaus erfolgen.

Im Zweiten Schritt wird in Abstimmung mir Dir ein Therapieplan erstellt. Dieser enthält konkrete auf das Hund/Halter-Team zugeschnittene Maßnahmen und Trainings, sowie eine vereinbarte Zeit- und Terminschiene. Grundlage sind dabei immer die oben beschriebenen Säulen.

Die Anleitung zu den Maßnahmen und Umstellungen erfolgt selbstverständlich durch mich, die Umsetzung im Alltag obliegt naturgemäß Dir als Halter.

Spezielle Training – die allerdings erst im zeitlich letzten Sektor einer Therapie liegen – gestalten wir teilweise gemeinsam, teilweise werden diese vom Halter alleinverantwortlich umgesetzt. Selbstverständlich stehe ich immer für Fragen via Mail, Telefon oder Skype zur Verfügung.

Gelegentlich kommt es vor, dass eine Maßnahme oder Maßnahmenpaket nicht zum gewünschten Ziel führt, dann ist Flexibilität gefragt und eine neue Möglichkeit wird gefunden und umgesetzt. Es gibt eben keine Standard-Rezepte.

Was bist Du wirklich zu tun bereit?

Die eigentliche Herausforderung ist nicht der Hund, sondern Du selbst, der den Umgang mit seinem Hündchen dauerhaft verändern darf. Und wir wissen alle, wie schwer es sein kann, wenn man sein eigenes Verhalten verändern muss – man denke z.B. an Raucherentwöhnung, sich neues Essverhalten anzutrainieren oder auch die Integration von regelmässigem Sport im Alltag und…und…und…

Achte mal darauf, wie viele Dinge – auch Kleinigkeiten – du Tag für Tag wiederholst und wie energiereich es sein kann, Gewohnheiten zu verändern. Das kann schon damit beginnen, dass man sich seine Armbanduhr mal um das andere Handgelenk legt. Fühlt sich wahrscheinlich komisch an und man möchte es lieber wieder rückgängig machen, stimmt`s? Und genauso verhält es sich im Umgang und Verhalten mit Deinem Hund.

Wenn Du ein Problem mit deinem Hündchen haben solltest und mit ihm viel lieber wieder Spaß und ein angenehmes und entspanntes Leben führen möchtest, dann kann ich Dir bei der Lösung deines Problems helfen, denn als ausgebildeter Hundepsychologe und Coach bin ich spezialisiert auf solche Fälle und deren Lösungen. Ein Anruf oder eine Mail von dir und wir lösen es gemeinsam – Du bist der Schlüssel!

Und so kannst Du mich (schnell) erreichen

Mail: steffen@hundepsychologe.net
Tel.: 06466/899522
Mobil: 0151/20142490 (für den akuten Fall)

oder nutze das Kontaktformular – jetzt!

Liebe Grüße
Steffen

 

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